Portrait der Fondation Guilé

Die Fondation Guilé arbeitet eng mit dem Global Compact der Vereinten Nationen, der weltweit grössten Corporate Citizenship Initiative, zusammen. Ihre Aktivitäten orientieren sich an den zehn Prinzipien, die der Global Compact für die Bereiche Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz sowie Korruptionsbekämpfung postuliert. Die Stiftung ist in zwei Bereichen tätig:

  • Die Fondation Guilé organisiert Veranstaltungen, an denen Führungskräften die Themen des Global Compact und dessen praktischer Umsetzung diskutieren.
  • Im Auftrag der Investoren arbeitet die Fondation Guilé mit den Portfoliofirmen der zwei Investmentfonds Guilé European Engagement Fund und Guilé Emerging Markets Engagement Fund. Die Portfolio Firmen erhalten jährliche eine ausführliche Analyse und Hinweise zur kontinuierlichen Verbesserung ihres Nachhaltigkeitsreportings.

Die Geschichte der Fondation Guilé geht auf das Jahr 1814 zurück, als Martin Burrus ein Tabakunternehmen gründete, das fast zwei Jahrhunderte in Familienbesitz bleiben sollte. Sein Nachfahre Léon und dessen Frau Marguerite Burrus errichteten 1931 ein Landgut, die Domaine de Guilé. Den Namen kreierten sie aus zwei Silben ihrer Vornamen. Nach dem Verkauf des Familienunternehmens F.J. Burrus gründeten Charles und Nado Burrus 1997 die Fondation Guilé. Nach einer unbefriedigenden Anfangsphase als kirchliche Stiftung wurde im neuen Jahrtausend die Stiftungstätigkeit neu ausgerichtet. Als non-profit Stiftung nach Schweizer Zivilrecht konzentriert sich die Fondation Guilé seither auf nachhaltiges Unternehmertum (Corporate Responsibility).

Damit knüpft die Fondation Guilé an die langjährige Tradition des Unternehmens F.J. Burrus an: 1916 führte es als erste Schweizer Firma eine betriebliche Unfallversicherung und Familienzulagen für die Angestellten ein. Somit gehört F.J. Burrus zu den Pionieren unternehmerischer Nachhaltigkeit in der Schweiz.